Workshop: Clownerie

Grundlagen der Clownerie

Workshop am 2.6.2018

„Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur die wenigsten Menschen haben den Mut es zu zeigen.“ -Charlie Rivel

Clowns sind zu nichts zu gebrauchen und doch zu allem jederzeit bereit. Sie wissen, dass der Himmel auf sie hereinbrechen wird, lassen sich aber niemals von der Bühne des Lebens stoßen. Sie sind lebendig gewordener Widerspruch zwischen Wollen und Können, überschäumender Freude und existentieller Angst und somit Spiegel des menschlichen Daseins. Sie haben sich ihre Naivität bewahrt und folgen ihren Gefühlen, die sich jederzeit ändern können. Ihr Scheitern, nährt sie. Sie sind frei.

Mit den Grundlagen der Clownerie vertraut zu machen, war Ziel dieser Fortbildung. Im Zentrum stand das Spiel und was es bedeutet, den Clown nicht nur zu spielen, sondern Clown zu sein. Wie sich die eigene Clown-Persönlichkeit anfühlt und wie sie aussieht, konnte entdeckt und entwickelt werden.

Inhalte:

• Erweiterung der eigenen Bewegungs- und Ausdrucksmöglichkeiten (Mimik, Gestik, Körperausdruck)

• Ausprobieren verschiedener Gestaltungsmittel für die Entwicklung von Szenen: Hoch- und Tiefstatus, Spiel mit dem Objekt, der Flop als Gestaltungsmittel

• Was bedeutet „kreatives Scheitern“?

• Erleben von Emotionen als Clown und entdecken der eigenen Clown-Persönlichkeit

Dozentin:

Elisa Weiß ist als Theaterpädagogin für Schauspiel und Tanz am Theater Vorpommern tätig, wo sie Theaterprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durchführt. Ihre Clownerie-Ausbildung absolvierte sie 2016/17 an der Schule für Clownerie „Le Samovar“ in Paris.

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